Wein
Ein große Auswahl der Vielfalt der Weinwelt wird mit dem Weinsortiment der Schlumberger Gruppe angeboten. Egal ob Weißwein, Rotwein oder Roséwein - für jeden Geschmack aus diversen Weinregionen der Welt gibt es den perfekten Wein.
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Wein Herstellung: Wie wird Wein hergestellt
Wein wird aus Weintrauben hergestellt, die in Weinbergen heranwachsen. Die Trauben für den Wein werden je nach Weinart unterschiedlich verarbeitet.
- Rotwein: Nach der Traubenlese werden die Trauben auf der Maische vergoren. Maische ist ein Gemisch aus Traubensaft, Traubenschale, Kernen und dem Fleisch der Traube. Während der Gärung lösen sich lösen sich die roten Farbtsoffe (Anthocyane) und Tannine (Gerbstoffe/Bitterstoffe) durch den Kontakt aus der Beerenschale aus und gehen in den Saft über. Anschließend wird dies abgepresst und nur die flüssigen Bestandteile (Jungwein) weiter verarbeitet. Dieser reift entweder in Holzfässern, Edelstahltanks, Betontanks, o.ä. weiter aus, bevor er in Flaschen abgefüllt wird.
- Weißwein: Nach der Traubenlese werden die Weißweintrauben abgepresst, der daraus von den festen Bestandteilen abgetrennte flüssige Traubensaft, unvergoren Most genannt, wird alleine vergoren und weiter ausgebaut. Auch Weißweine können nach der alkoholischen Fermentation in Holzfässer, Edelstahltanks, Betontanks, o.ä. gelegt werden, bevor sie auf die Flasche kommen. Oftmals ist dieser Reifeprozess kürzer als bei Rotweinen, variiert jedoch stark je nach Stilistik und Qualität.
- Roséwein: Bei Roséweinen oder Blanc de Noir bilden ausschließlich rote Trauben die Grundlage. Für einen Blanc de Noir werden die roten Trauben wie bei einem Weißwein angesehen und sofort abgepresst, nur der Most wird verarbeitet. Das Ergebnis ist ein heller und fruchtbetonter Wein aus roten Trauben. Bei einem Rosé findet eine kurze Maischestandzeit vor dem Abpressen statt, die Dauer beträgt nur wenige Stunden, bei Rotweinen mehrere Tage. So können sich nur wenige Farbpigmente und Tannine lösen und in den Saft übergehen, der Wein wird heller und fruchtiger als ein Rotwein.
Wein Anbaugebiete: Wo kommt Wein her?
Wein kommt heutzutage aus aller Welt und ist ein international beliebtes Produkt, welches schon in der Antike von den Römern zu schätzen gewusst wurde. Sie waren es auch, die den Weinbau in Europa weiter verbreiteten. Die ältesten Funde von Weinbau wurden in Georgien gefunden, wo bereits vor etwa 8.000 Jahren Weinbau betrieben wurde.
Als „alte Welt“ wird Europa bezeichnet, allen voran geführt von den Weinbauländern Spanien, Italien und Frankreich, aber auch in Deutschland, Georgien, Österreich, der Schweiz oder Griechenland gehören dazu.
Übersee wird als „neue Welt“ definiert, was genau genommen (fast) alle anderen weinbautreibenden Länder außerhalb Europas meint. Die bekanntesten Vertreter sind Südafrika, USA, Chile, Australien und Neuseeland.
Innerhalb dieser Länder finden sich jeweils mehrere Weinanbaugebiete, die für bestimmte Rebsorten und einen bestimmten Stil stehen, z.B. in Deutschland das Anbaugebiet Mosel mit oftmals restsüßen Rieslingen oder das Burgund für Pinot Noirs oder Chardonnay von kalkhaltigen Böden.
Welche Rebsorten sind in Deutschland besonders beliebt?
In Deutschland werden viele internationale Weine getrunken und damit findet man eine große Auswahl an verschiedenen Rebsorten.
Bei den Weißweinen besonders beliebt sind Grauburgunder (Pinot Gris/Pinot Grigio) , Weißburgunder (Pinot Blanc/Pinot Bianco) , Riesling, Chardonnay oder Sauvignon Blanc.
Zu den beliebtesten Rebsorten im Rotweinbereich gehören Spätburgunder (Pinot Noir), Merlot, Cabernet Sauvignon, Syrah/Shiraz, Tempranillo und Sangiovese.
Beliebte Roséweine werden oftmals aus Spätburgunder (Pinot Noir), Syrah oder Cinsault hergestellt.
Die Schlumberger Gruppe bietet eine große Auswahl an diesen Rebsorten und mehr. Zudem gibt es ausgezeichnete Cuvées, die aus mehr als einer Rebsorte hergestellt wurden.
Welche Arten an Wein gibt es?
Wein kann in Rotwein, Weißwein und Roséweine unterteilt werden. Diese können in unterschiedliche Rebsorten und unterschiedliche Geschmacksrichtungen (trocken, halbtrocken/feinherb, lieblich) unterteilt werden.
Premium Wein vom Großhändler: Diese ausgezeichneten Weine sind bei der Schlumberger Gruppe erhältlich?
Bei der Schlumberger Gruppe gibt es eine hochwertige Auswahl aus aller Welt an über 4.000 Weinen auf die Portfolios von Schlumberger, Segnitz und Consigliovini verteilt.
Alles was Sie über Wein wissen müssen: Häufige Fragen und Antworten
Die Geschmacksangaben bei Weinen beziehen sich auf den Zuckergehalt im Wein und damit auf das Geschmacksprofil eines Weines in Bezug auf Süße. Man unterschiedet bei Wein zwischen trocken, halbtrocken, lieblich und süß bzw. edelsüß. Für diese Bezeichnungen gibt es genau vorgegebene Grenzen:
- trocken = bis 4g/l bzw. max. 9g/l, sofern die Gesamtsäure im Wein max. 2g/l niedriger ist als der Gesamtzucker (also trocken bei 9g/l Gesamtzucker bei mind. 7g/l Gesamtsäure)
- halbtrocken = bis 12g/l bzw. max. 18g/l, sofern die Gesamtsäure im Wein max. 10g/l niedriger ist als der Gesamtzucker (also halbtrocken bei 18g/l Gesamtzucker bei mind. 8g/l Gesamtsäure)
- lieblich = zwischen 18g/l bis max. 45g/l
- süß/edelsüß= > 45g/l
Der Begriff feinherb ist im Gesetz nicht vorgesehen, wird aber oftmals als Synonym verwendet für halbtrocken. Manche Winzer siedeln feinherb im Übergang zwischen halbtrocken und lieblich an, andere zwischen halbtrocken und trocken. Im Zweifelsfall hilft ein Blick auf die Zucker- und Säurewerte im Wein oder die Nachfrage beim Winzer oder Verkäufer.
Die Haltbarkeit von Wein kann sich enorm unterscheiden, je nach Weintyp, Herkunft, Ausbau, Stil und Lagerung. Geht man von einer optimalen Lagerung ohne direkte Sonneneinstrahlung, liegend mit konstanter Temperatur aus, kann man folgendes annehmen:
- frische Weißweine, Blanc de Noir und Roséweine: kurzfristige Lagerdauer, meist 1-4 Jahre, verlieren schnell an Frische
- im Holzgereifte Weißweine, säurebetonte Weißweine, einfache bis mittelkräftige Rotweine: mittellange Lagerdauer, meist 3-8 Jahre, können an Tiefe und Komplexität gewinnen, geschmacklich runder werden
- schwere Rotweine, Große Gewächse, edelsüße Weißweine: langes Lagerpotential, meist 10 Jahre und mehr; kraftvolles Tanningerüst, komplexe Aromatik, Barriqueausbau und extreme Süße sind alles Faktoren, die eine lange Lagerung fördern können; in den meisten Fällen ist eine weitere Reifung erwünscht, da sich erst dann das volle Potential eines Weines entfalten kann
Grundsätzlich bleibt die Regel, dass Weine zum Genuss geschaffen wurden, nicht zum Lagern. Nur die wenigsten Weine sind nach mehr als 30 Jahren noch ein Genuss, mit der Zeit erhöhen sich zudem Lagerrisiken wie Oxidation oder porösen Korken. Die meisten Weine sollten innerhalb von 2-7 Jahren getrunken werden.
Sulfite sind Schwefelverbindungen, die im Wein als Schwefeldioxid (SO₂) vorkommen. Sie entstehen teilweise natürlich bei der Gärung, werden vor allem aber gezielt zugesetzt, um den Wein vor Oxidation und unerwünschten Mikroorganismen zu schützen. Dadurch bleiben Frische, Aroma und Haltbarkeit erhalten.
Die erlaubt einzusetzenden Mengen sind gesetzlich vorgeschrieben und in der Regel unbedenklich. Da Sulfite bei empfindlichen Personen Unverträglichkeiten auslösen können, müssen Weine mit mehr als 10 Milligramm Sulfiten pro Liter in der EU mit dem Hinweis „enthält Sulfite“ gekennzeichnet werden. Dies betrifft mehr als 99% der aktuell hergestellten Weine.
Das Bouquet oder auch Bukett eines Weins gibt an, wie sich der Wein aromatisch und stilistisch in der Nase und am Gaumen präsentiert. Sprich welche Aromen gerochen und geschmeckt werden können. Es umfasst fruchtige, florale, würzige oder gereifte Aromen und entsteht durch Rebsorte, Ausbau und Reifung.
Kenner unterscheiden im Bukett zwischen Primäraromatik, z.B. Fruchtkomponenten, besonders bei frischen Weinen vordergründige Aromen, Sekundäraromatik, Aromen, die durch den Ausbau entstehen wie holzige Noten und Tertiäraromatik, die durch Lagerung hinzukommen.
Jeder Wein im regulären Verkauf hat ein bis zwei Etiketten auf der Flasche. Die darauf abgebildeten Angaben können in Pflichtangaben, die gesetzlich vorgegeben sind, und fakultative Angaben, für die der Weinproduzent selber entscheiden kann, ob es auf die Flasche soll, unterteilt werden.
gesetzliche Pflichtangaben sind:
- Angabe zur Qualitätsstufe (Qualitätswein, Prädikatswein + Nennung des Prädikats, Landwein, Deutscher Wein)
- Name der geschützten Herkunftsbezeichnung (Name des Anbaugebiets, z.B. Pfalz)
- Herkunftsangabe des Landes (z.B. Product of Germany oder Deutscher Qualitätswein)
- Losnummer oder Amtliche Prüfungsnummer (A.P. Nr.)
- Nennfüllmenge (z.B. 0,75l)
- vorhandener Alkoholgehalt in % vol.
- Allergenkennzeichnung (z.B. enthält Sulfite)
- Name und Anschrift des Abfüllers
- Nährwertdeklaration und Zutatenverzeichnis (für alle Weine, die nach Dezember 2023 abgefüllt wurden; wird meist in Form eines QR-Codes aufgedruckt)
fakultative Angaben können sein:
- Rebsorte(n) (allerdings auch nur die, die im Wein tatsächlich vorhanden sind)
- Jahrgang (allerdings nur, wenn nur einer vorhanden ist)
- Geschmacksrichtung (z.B. trocken)
- kleinere geografische Einheiten (Lagenbezeichnungen oder Ortsherkunft, z.B. Gimmeldinger Kapellenberg)
- Hinweis auf Lagerung (z.B. im Holzfass)
- Hinweis auf Lagenbeschaffenheit (z.B. aus Terrassen)
- Hinweis auf Qualitätsversprechen (z.B. Handlese)
- Eigennamen eines Weins (z.B. Hommage à Luise)
- Empfehlungen zu Foodpairing oder optimalem Trinkfenster sowie optimaler Trinktemperatur
- Hinweise auf Fehlverhalten nach Verzehr (z.B. Don't drink and drive oder für Schwangere ungeeignet)
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