Sofort verfügbar, Lieferzeit: 2-3 Tage
Marco Franzelin, Chef-Sommelier Waldhotel Sonnora
"Einer der Spätburgunder, bei dem man sofort nachempfinden kann, warum manche Winzer und Sommeliers den Spätburgunder als Riesling oder besser noch als Silvaner im roten Kleid bezeichnen. Großartig, dass man in diesem Wein 2021 so wunderbar wiedererkennt. Das vermögen nur gekonnte Hände: den Jahrgang neben Rebsorte und Lage so erlebbar zu machen. Und doch ist es großartig gelungen, den Stein in seiner Eigenständigkeit harmonisch weg von seiner seidigen, violett-floralen, gelegentlich zu intensiven Frucht hin zur facettenreichen, rauchigen, angenehm fleischigen, griffigen, strukturierten Rotfruchtigkeit zu führen. Gefällt mir wahnsinnig gut. Unglaublich, wie präsent der Wein bereits ist und wie er sich innerhalb von 24 Stunden entwickelt."
Artikelnummer
Aroma
Inhalt
Lieferant
Speiseempfehlung
Kategorie
Land
Gebiet
Bio
Jahrgang
Rebsorte
Geschmacksrichtung
Verpackungseinheit
Alkoholgehalt
Klassifizierung
Lebensmittelangaben
Verschluss
EAN Flasche
EAN Karton
Ökokontrollstelle
Erzeuger/Importeur Anschrift
Das Weingut Rudolf May in Retzstadt zählt zu den prägenden Adressen Frankens. Gegründet wurde es 1987 von Rudolf May, seit 2014 gehört der Betrieb dem VDP an. Auf rund 17,2 Hektar entstehen Weine, die stark von den kargen Böden und den teils steilen Lagen geprägt sind: Muschelkalk spielt eine zentrale Rolle, hinzu kommen Parzellen auf Buntsandstein. Zu den bekanntesten Weinbergen zählt der Retzstadter Langenberg. Im Fokus stehen vor allem Silvaner, daneben Spätburgunder, Chardonnay, Weißburgunder und Riesling.
Die Bewirtschaftung erfolgt konsequent biologisch und ist Naturland-zertifiziert. Seit 2015 arbeitet das Weingut ökologisch – aus Überzeugung und mit klaren Prinzipien: Verzicht auf Kunstdünger, Herbizide, Insektizide sowie synthetische Fungizide, stattdessen sorgfältige Bodenpflege mit eigenem Kompost und mechanischer Bearbeitung. Im Weinberg hat Handarbeit einen hohen Stellenwert, besonders bei den Silvaner-Parzellen. Im Keller setzt man auf Spontangärung mit natürlichen Hefen und auf stetige Weiterentwicklung – mit dem Ziel, Herkunft und Jahrgang möglichst unverfälscht in die Flasche zu bringen. Mit Sohn Benedikt steht zudem die nächste Generation bereit, den Stil und die Linie des Weinguts fortzuführen.