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Biodynamischer Weinbau
Das Weingut Gravner im Friaul steht für kompromisslosen Naturwein und eine Weinphilosophie, die weltweit Maßstäbe setzt. In Oslavia bei Gorizia, nahe der slowenischen Grenze, entstehen unter der Leitung von Josko Gravner und seiner Tochter Mateja einzigartige Weine, die Tradition, Terroir und Natur vereinen.
Die Historie des Weingutes Gravner
Das Weingut Gravner, erworben 1901, ist heute eine wahre Ikone in der Weinwelt. In den 1980er Jahren übernahm Josko Gravner den 300 Jahre alten Gutshof von seiner Familie und renovierte ihn nach einem Erdbeben, das große Schäden hinterließ. 1991 strukturierte er die Weinherstellung im eigenen Keller um, indem er auf die antike Technik der Amphoren Gärung zurückgriff. Dieser mutige Schritt, alle moderne Technik aus dem Weinkeller zu verbannen, festigte nicht nur den Ruf des Weingutes Gravner als Innovator, sondern trug auch dazu bei, die einzigartige Persönlichkeit der Weine aus Oslavia, in Gorizia, zu formen. Mateja Gravner bewahrt die traditionelle Weinherstellungsmethode ihres Vaters und sorgt dafür, dass die Intervention des Menschen so gering wie möglich bleibt.
Friaul - Weinanbau
Das Friaul, eingebettet zwischen den Alpen und der Adria, ist berühmt für seine reiche Weintradition. Die geografische Lage und das mediterrane Klima schaffen ideale Bedingungen für den Anbau von Weinreben. Die Region ist stolz darauf, eine breite Palette autochthoner Rebsorten zu beherbergen, die ihren Weinen unverwechselbaren Charakter verleihen.
Die Weinbereitung
Unter der Leitung von seiner Tochter Mateja werden auf dem 32 Hektar großen Weingut die Weine nach biodynamischen Prinzipien und mit größter Sorgfalt hergestellt. 18 Hektar davon teilen sich in Rebfläche, Wälder und Teiche auf. Bei Anbau, Pflege und Vinifizierung der verwendeten Rebsorten: Ribolla, Pignolo und Merlot wird dem Rhythmus der Natur gefolgt, wie es früher schon getan wurde.
Die Amphoren, in denen die Trauben vergären und reifen, tragen dazu bei, die Essenz des Terroirs einzufangen und den Weinen eine einzigartige, komplexe Struktur zu verleihen. Die traditionellen Amphoren aus dem Kaukasus stecken bis zum Hals im Boden des Weinkellers und repräsentieren eine Herstellungsart, die nicht nur antik ist, sondern auch naturverbunden. Die Temperatur in den Amphoren wird auf natürliche Weise geregelt und die Gärung erfolgt durch indigene Hefen, ohne menschliches Eingreifen. Nach monatelanger Maischegärung entwickeln sich diese Weine in den Amphoren, um danach 6 Jahre in großen slawonischen Eichenholzfässern reifen zu dürfen.