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Beschreibung
Der Ribolla Gialla 2016 von Gravner ist ein Paradebeispiel für die Kunst des Naturweins und die unverwechselbare Philosophie von Josko Gravner. Dieser außergewöhnliche Wein, der in Amphoren aus dem Kaukasus ausgebaut wird und nach einer achtjährigen Reifezeit auf den Markt kommt, zeigt eine tiefe orange bis bernsteinfarbene Tönung. Schon in der Nase entfaltet sich ein komplexes Bouquet aus getrockneter Orange, reifen Pfirsichen, weißem Honig und feinen Gewürzen wie Zimt und Vanille. Am Gaumen besticht er durch seine seidige Textur, begleitet von üppigen Fruchtnoten, einem Hauch von gebackenem Apfel und einer beeindruckenden mineralischen Kraft. Dieser Ribolla Gialla ist sowohl opulent als auch strukturiert, mit einem langen, salzigen Abgang, der den Wein zu einem unvergesslichen Erlebnis macht. Er bietet schon jetzt große Trinkfreude, hat jedoch das Potenzial, sich über viele Jahre weiterzuentwickeln und an Komplexität zu gewinnen.
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Steckbrief

Artikelnummer

380014-2016-KTN

Aroma

getrocknete Orange, Pfirsich, Honig, Gewürze

Inhalt

0,75l

Lieferant

Consigliovini Weinhandelsagentur GmbH

Speiseempfehlung

gereiftem Käse, Meditationswein

Kategorie

Weißwein

Land

Italien

Gebiet

Friaul Julisch Venetien

Jahrgang

2016

Rebsorte

Ribolla Gialla

Trinktemperatur

10 - 12°C

Geschmacksrichtung

trocken

Verpackungseinheit

9er Karton, Flasche

Alkoholgehalt

14,00%

Klassifizierung

Indicazione Geografica Tipica

Lebensmittelangaben

Enthält Sulfite

Verschluss

Naturkorken

EAN Flasche

4058447025847

EAN Karton

4058447032418

Gesamtsäure

4,80 g/l

Restzucker

0,30 g/l

Erzeuger/Importeur Anschrift

Gravner Località Lenzuolo Bianco 9 34170 Gorizia (GO) IT
Gravner

Biodynamischer Weinbau 

Das Weingut Gravner im Friaul steht für kompromisslosen Naturwein und eine Weinphilosophie, die weltweit Maßstäbe setzt. In Oslavia bei Gorizia, nahe der slowenischen Grenze, entstehen unter der Leitung von Josko Gravner und seiner Tochter Mateja einzigartige Weine, die Tradition, Terroir und Natur vereinen.

Die Historie des Weingutes Gravner

Das Weingut Gravner, erworben 1901, ist heute eine wahre Ikone in der Weinwelt. In den 1980er Jahren übernahm Josko Gravner den 300 Jahre alten Gutshof von seiner Familie und renovierte ihn nach einem Erdbeben, das große Schäden hinterließ. 1991 strukturierte er die Weinherstellung im eigenen Keller um, indem er auf die antike Technik der Amphoren Gärung zurückgriff. Dieser mutige Schritt, alle moderne Technik aus dem Weinkeller zu verbannen, festigte nicht nur den Ruf des Weingutes Gravner als Innovator, sondern trug auch dazu bei, die einzigartige Persönlichkeit der Weine aus Oslavia, in Gorizia, zu formen. Mateja Gravner bewahrt die traditionelle Weinherstellungsmethode ihres Vaters und sorgt dafür, dass die Intervention des Menschen so gering wie möglich bleibt. 

Friaul - Weinanbau

Das Friaul, eingebettet zwischen den Alpen und der Adria, ist berühmt für seine reiche Weintradition. Die geografische Lage und das mediterrane Klima schaffen ideale Bedingungen für den Anbau von Weinreben. Die Region ist stolz darauf, eine breite Palette autochthoner Rebsorten zu beherbergen, die ihren Weinen unverwechselbaren Charakter verleihen.

Die Weinbereitung

Unter der Leitung von seiner Tochter Mateja werden auf dem 32 Hektar großen Weingut die Weine nach biodynamischen Prinzipien und mit größter Sorgfalt hergestellt. 18 Hektar davon teilen sich in Rebfläche, Wälder und Teiche auf. Bei Anbau, Pflege und Vinifizierung der verwendeten Rebsorten: Ribolla, Pignolo und Merlot wird dem Rhythmus der Natur gefolgt, wie es früher schon getan wurde.

Die Amphoren, in denen die Trauben vergären und reifen, tragen dazu bei, die Essenz des Terroirs einzufangen und den Weinen eine einzigartige, komplexe Struktur zu verleihen. Die traditionellen Amphoren aus dem Kaukasus stecken bis zum Hals im Boden des Weinkellers und repräsentieren eine Herstellungsart, die nicht nur antik ist, sondern auch naturverbunden. Die Temperatur in den Amphoren wird auf natürliche Weise geregelt und die Gärung erfolgt durch indigene Hefen, ohne menschliches Eingreifen. Nach monatelanger Maischegärung entwickeln sich diese Weine in den Amphoren, um danach 6 Jahre in großen slawonischen Eichenholzfässern reifen zu dürfen.

Ein Weinberg erstreckt sich in sanften Hügeln, umgeben von einer großen, grünen Landschaft. Im Vordergrund spiegelt sich ein ruhiger Teich, während einige Bäume und Zypressen die Szenerie ergänzen.