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Tradition und Herkunft in den großen Weinregionen Italiens
Das Weingut Gaja wurde 1859 in Barbaresco im Piemont gegründet und wird bis heute als Familienunternehmen geführt. Über mehrere Generationen hinweg hat sich das Weingut eng mit den bedeutenden Weinregionen Norditaliens verbunden und seine Aktivitäten schrittweise auf weitere Anbaugebiete des Landes ausgeweitet.
Eine zentrale Rolle in der jüngeren Geschichte des Unternehmens spielt Angelo Gaja, der seit den 1960er-Jahren die Entwicklung des Familienbetriebs mitgestaltet hat. Unter seiner Leitung wurden neue Projekte angestoßen und zusätzliche Weinbauflächen in verschiedenen italienischen Regionen erschlossen. Dabei blieb die Verbindung zu den Ursprüngen des Hauses im Piemont stets ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensgeschichte.
Die historischen Wurzeln von Gaja liegen in den Hügeln von Barbaresco und Barolo. Diese Gebiete zählen zu den bekanntesten Herkunftsregionen des Piemonts und sind eng mit der Rebsorte Nebbiolo verbunden. Die Bodenstrukturen, die Höhenlagen und die klimatischen Bedingungen prägen den Charakter der hier erzeugten Weine. Neben Nebbiolo spielen auch weitere regionale Rebsorten eine wichtige Rolle im Sortiment des Hauses. Zum Portfolio gehören verschiedene Weine aus den klassischen Herkunftsgebieten des Piemonts. Ergänzt wird das Sortiment durch Projekte in anderen italienischen Weinregionen. Mit Ca’Marcanda ist das Unternehmen in Bolgheri in der Toskana vertreten, während Pieve Santa Restituta in Montalcino die Weinbautradition dieses bedeutenden Brunello-Gebiets aufgreift. Am Ätna auf Sizilien entstand mit IDDA ein weiteres Projekt, das sich auf die dort typischen Rebsorten und Anbauflächen konzentriert.
Die unterschiedlichen Standorte ermöglichen die Arbeit mit einer Vielzahl regionaltypischer Rebsorten und Herkunftsprofile. Jeder Betrieb orientiert sich dabei an den Besonderheiten seiner jeweiligen Region. Dadurch entsteht ein breit gefächertes Sortiment, das verschiedene Facetten des italienischen Weinbaus widerspiegelt.
In Weinberg und Keller verbindet Gaja traditionelle Arbeitsweisen mit modernen Verfahren. Die Trauben werden je nach Herkunft und Weinstil unterschiedlich verarbeitet und ausgebaut. Holzfässer, Edelstahltanks oder längere Reifezeiten kommen abhängig von Rebsorte und Jahrgang zum Einsatz und tragen zur individuellen Ausprägung der Weine bei.
Heute umfasst die Familie der Gaja-Weingüter Standorte im Piemont, in der Toskana und auf Sizilien. Gemeinsam ist ihnen die enge Verbindung zu ihren jeweiligen Herkunftsregionen. Die Weine spiegeln die Eigenschaften ihrer Rebsorten, Jahrgänge und Anbaugebiete wider und zeigen die Vielfalt des italienischen Weinbaus.